Die SEB Bank wird als Aktiengesellschaft geführt und hat ihrem Hauptsitz in Frankfurt am Main in Deutschland. Sie ist eine Tochtergesellschaft der Skandinaviska Enskilda Banken und ist eine der marktführenden Banken aus dem Ausland in Deutschland. Die Skandinaviska Enskilda Banken ist die größte Bank in Schweden und wurde 1856 gegründet. Bereits 1970 betrat die Skandinaviska Enskilda Banken den Deutschen Markt und gründete 1976 die SEB AG. Die Bank für Gemeinwirtschaft wurde im Jahr 2000 durch die SEB erworben und 2001 in die heutige SEB AG umbenannt. Die Serviceleistungen für Privatkunden werden seit 2006 angeboten. Im Jahre 2010 beschloss die SEB das komplette Privatkundengeschäft an die Banco Santander zu verkaufen und sich ausschließlich dem Geschäftskundenbereich zu widmen. Insgesamt wurden 173 Filialen für 555 Millionen Euro an die Banco Santander abgetreten. Die Mitarbeiter der SEB sind bis 2011 bei der Banco Santander beschäftigt. Die Geschäftsbereiche der SEB AG sind das Retail Banking im Privatkundenbereich, Asset Management sowie Merchant Banking für Firmenkunden und Commercial Real Estate für Immobilienkunden.
Die SEB Bank ist im Bankenverbund CashPool und stellt dem Kunden somit über 2200 Automaten in ganz Deutschland zur Verfügung. Die Bonität der Bank wird von Börsenspezialisten sehr hoch eingeschätzt und das Vermögen der Kunden ist gut abgesichert. Heutzutage beschäftigte die SEB 3.700 Mitarbeiter und kann eine Bilanzsumme von 61 Milliarden Euro vorweisen. Durch eine Vielzahl von Auszeichnungen und einer guten Reputation ist die SEB AG bei den Kunden sehr beliebt.