Norisbank

Die norisbank hat ihre Ursprünge im Jahr 1954, in Kooperation mit dem Quelle Versandhaus konnten gekaufte Artikel mit der „Noris Kaufhilfe“ finanziert werden. Knapp zehn Jahre später entschloss man sich das Konzept zu erweitern und die Noris Kreditbank GmbH wurde in Nürnberg gegründet. Ziel der Erweiterung war eine umfangreiche Finanzierungsmöglichkeit aller Quelle-Produkte und auch der Produkte der Tochterfirmen. Bereits 1969 wurde die Noris Kaufhilfe zur Noris Bank GmbH und erweiterte das Angebot um Anlagekonten, Girokonten und weitere Finanzprodukte. Im Jahre 1984 schlossen sich die Norisbank GmbH und die Verbraucherbank GmbH zusammen. Ziel dieses Zusammenschlusses war eine Erweiterung der Bank um das erste Kundenselbstbedienung-Systems in Deutschland. 1997 wurde die Noris Verbraucherbank GmbH vom Quelle Konzern an die Bayerische Vereinsbank verkauft. Die Bayerische Vereinsbank wiederum beschloss die sich bereits im Besitz der Bank zu befindende Franken WKV Bank GmbH mit der Noris Verbraucherbank GmbH zu fusionieren. Später wurde auch die Hypo Service-Bank (HSB) in die norisbank AG eingegliedert. Das Jahr 2002 war ein schwieriges Jahr für die HypoVereinsbank und es wurden Pläne zur Eingliederung der norisbank in das eigene Filialnetz diskutiert, 2003 entschloss man sich dann jedoch die norisbank an die DZ Bank für 180 Millionen Euro zu verkaufen. Die DZ Bank beschloss 2006 die Filialen und die Namensrechte an die Deutsche Bank für 300 Millionen Euro zu veräußern. Die in Nürnberg gelegenen Teile der Norisbank wurden in TeamBank umbenannt, die veräußerten Teile der Norisbank behielten ihren Namen und wurden aus Frankfurt am Main verwaltet. Im Jahre 2008 wurde Berlin als Standort für die Bank festgelegt.

Neben der Kundenselbstbedienung, welche die Verbraucherbank GmbH 1975 als erste Bank einführte, verkaufte die Norisbank 2000 als erstes Kreditinstitut Onlinekredite mit Sofortzusage. Im Zuge der Übernahme durch die Deutsche Bank erhielt diese fast 100 Filialen und über 300.000 Kunden. Da die Norisbank jetzt Teil der Deutschen-Bank-Gruppe ist musste sie 2006 zwar aus dem CashPool Verbund austreten wurde dann jedoch wieder Teil der CashGroup.

Die heutige Geschäftsphilosophie ist eine Direktbank darzustellen mit Filialnetz. So erhält der Kunde trotz Direktbankangeboten einen umfangreichen Service im Schalter. Die Einlagen der Kunden sind in Höhe von 53 Millionen Euro je Kunde abgesichert und werden garantiert. Etwa 500 Mitarbeiter in Deutschland betreuen die Filialen und den Online-Kundenservice.

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