1822direkt

Die 1882direkt ist eine Tochtergesellschaft der Frankfurter Sparkasse. Die Frankfurter Sparkasse ist Teil der Landesbank Hessen-Thüringen. Im Vergleich zu anderen Sparkassen in Deutschland ist die Frankfurter Sparkasse eine der größten und hat ihren Sitz in Frankfurt am Main. Gegründet wurde sie 1822 und fusionierte 1889 mit der Städtischen Sparkasse Frankfurt am Main. Im Jahre 1996 entstand die Tochtergesellschaft 1822direkt. Als erste Sparkasse in Deutschland war die Frankfurter Sparkasse im Besitz einer Direktbank.

Eine Direktbank bietet ihre Angebote meistens Online an und arbeitet ohne ein Filialnetz. Durch die geringere Anzahl an Mitarbeitern und der überschaubaren Infrastruktur spart eine Direktbank Kosten und kann dem Kunden deutlich günstigere Angebote als herkömmliche Banken bieten. Nachdem die Frankfurter Sparkasse 2004 in eine schwierige finanzielle Lage geriet wurde das Unternehmen zu einer Aktiengesellschaft gemacht und 2005 von der Landesbank Hessen-Thüringen gekauft. Im Zuge der Übernahme wurde auch das Logo geändert, das Sparkassenemblem wird derzeit nur noch von einem kleinen „1822“ Schriftzug gesäumt. Im Jahr 2009 erreichte die Frankfurter Sparkasse mit einer Bilanzsumme von 17,629 Milliarden Euro und Einlagen in Höhe von 2,465 Milliarden Euro Platz vier in der Sparkassenrangliste. In Deutschland gibt es 78 Filialen und 1,853 Mitarbeiter. Der Kundenstamm der Frankfurter Sparkasse wird auf 400.000 Privatkunden und 40.000 Geschäftskunden geschätzt.

Dies macht die 1822direkt  zu einer verlässlichen Direktbank die als Tochterunternehmen einer großen und traditionsreichen Bank auch für eine umfangreiche Einlagensicherung sorgt. So wird eine Rückerstattung der kompletten Anlagesumme garantiert, dies wird durch ein besonderes Sicherungssystem der Sparkassen ermöglicht. Durch drei verschiedene Ebenen wird das Vermögen der Kunden abgesichert. Es gibt einen regionalen Sparkassen-Stützungsfonds auch „Cash-Fonds“ genannt, ist dieser nicht ausreichend werden die Mittel der Sparkassen-Stützungsfonds und die Sicherheiten der Landesbanken und Landesbausparkassen beansprucht. Es gibt außerdem eine gesetzliche Einlagensicherung die ab 2011 100.000 Euro beträgt und durch eine EU-Richtlinie festgelegt wurde. Die 1822direkt ist so bei Anlegern beliebt und eine der führenden Direktbanken in Deutschland. Zeitschriften wie die „Wirtschafts-Woche“ setzten die 1822direkt in einem Vergleich von Direktbanken bezüglich Ratenkredite und Tagesgeld auf Platz eins.

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